Der FC Bayern ist mit einem Erfolg in die Asienreise gestartet. Beim 2:1-Testspielsieg gegen Jeju United sammelten die Münchner wichtige Eindrücke in der Vorbereitung, dazu konnten sich einige Talente präsentieren und auf sich aufmerksam machen. Einer davon könnte besonders interessant werden: Sturm-Juwel Bastian Assomo (16).

Der gebürtige Berliner erzielte den Siegtreffer zum 2:1, nach Abpfiff wurde er dann gelobt. Mittelfeldspieler Tom Bischof schwärmte: „Er ist ein sehr guter Fußballer, ein klassischer Stürmer, der seine Tore macht und das brauchen wir. Ich freue mich sehr für ihn, alle Jungs können sich jetzt beweisen, das machen sie auch und ich freue mich, wenn sie wie jetzt Basti Assomo einen guten Job machen.“ Und: Es sei „brutal für sein Alter, wie er die Bälle fest macht und er hat einen sehr guten Abschluss.“

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Auch in der BILD-Sendung „Bayern on Tour“ ist Assomo Thema. Bayern-Reporter Nico Linner: „Das Besondere: Er ist 16 Jahre alt, schon 1,90m groß und wahnsinnig wuchtig.“

Bastian Assomo (16) hat trotz seines jungen Alters bereits eine enorme physische Präsenz auf dem Platz

Bastian Assomo (16) hat trotz seines jungen Alters bereits eine enorme physische Präsenz auf dem Platz

Foto: picture alliance/Pressefoto Ulmer

Wird Assomo zur Kane-Alternative?

Dann wirft er eine spannende These in den Raum: „Er ist jetzt in der U23 unter Dante (Cheftrainer der Bayern-U23; Anm. d. Red.) eingeplant, aber wer weiß: Mit solchen Leistungen kann man sich durchaus mal als Backup von Harry Kane empfehlen. Vielleicht sehen wir den noch öfter.“

Als der gebürtige Berliner im Sommer 2025 von Hertha BSC in die Nachwuchsabteilung des FC Bayern wechselte, wurde er bereits als großes Talent gehandelt. Schon mit 15 Jahren war Assomo 1,90 Meter groß und überzeugte mit einer außergewöhnlichen Physis.

Seine besondere Stärke: Trotz seiner imposanten Statur ist der Stürmer beweglich und technisch gut ausgebildet. Nach SPORT BILD-Informationen arbeitet er aktuell an seiner Technik. Seine größte Waffe bleibt aber der Abschluss: In zwölf Einsätzen für die U17 und das Regionalliga-Team der Bayern traf Assomo zwölfmal.

Ende November 2025 wurde seine Entwicklung durch einen Syndesmoseriss ausgebremst, der ihn rund viereinhalb Monate außer Gefecht setzte. Doch der Angreifer kämpfte sich eindrucksvoll zurück: Bei seinem Comeback für die U17 gegen Kaiserslautern (8:0) benötigte er gerade einmal 16 Minuten für einen Dreierpack.